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Aktuelle Nachrichten aus Marienberg im wunderschönen Erzgebirge
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Hinzugefügt am 25.12.2009 - 00:28:02 von Hangcog
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Umweltbelastung im Erzgebirge - Quelle von "Katzendreck-Gestank" immer noch unklar
Sachsen will der Quelle des sogenannten "Katzendreck-Gestanks" im Erzgebirge intensiver auf den Grund gehen. Das kündigte Umweltminister Frank Kupfer am Montag bei einem Besuch der Luftmessstation Schwartenberg im Kreis Mittelsachsen an. Dort sollen in diesem Jahr mindestens 100 Luftproben genommen werden, doppelt so viele wie 2010. "Ich hoffe, dass wir damit bei der Suche nach den Quellen für den immer wieder auftretenden Gestank einen Schritt weiter kommen", sagte Kupfer. Seit den 1990er-Jahren wird im Erzgebirge gegen den "Katzendreck-Gestank" protestiert - bislang ohne Wirkung. Kupfer erklärte, von der Verdoppelung der Proben dürfe man "keine Wunder erwarten". Die Messungen seien aber die Grundlage für eine gute Datenbasis und damit die Voraussetzung für verwertbare Ergebnisse. Seit den 1990er-Jahren klagen die Anwohner im Mittleren- und im Westerzgebirge immer wieder über unangenehme Gerüche, die vor allem bei Inversionswetterlagen aus Richtung Süden heranziehen. Die Verursacher werden nach Angaben des sächsischen Umweltministeriums in Nordböhmen vermutet, sie konnten jedoch nie eindeutig werden identifiziert werden. Die "zeitweilige Luftbelastung aus Tschechien" führe zu keinen Grenzwertüberschreitungen in Sachsen, stellte die Behörde fest. Grenzüberschreitende Luftreinhaltepläne seinen deshalb nicht notwendig. Zudem wären "großflächige und länger andauernde Geruchsereignisse" in den vergangenen Jahren seltener geworden. "Wir nehmen die Menschen im Erzgebirge, die immer wieder über Geruchsbelästigungen klagen, sehr ernst.", sagte Sachsens Umweltminister Frank Kupfer. Unterschiedliche Auffassungen zu Gesundheitsgefahren: Laut dem Umweltministerium wurden in den vergangenen Jahren auch die Einflüsse der Geruchsbelästigungen auf die menschliche Gesundheit untersucht. Dabei habe kein Zusammenhang zwischen dem "Katzendreck-Gestank" und Gesundheitsbeeinträchtigungen nachgewiesen werden können. Anwohner berichten dagegen seit Jahren von gesundheitlichen Problemen beim Auftreten der Gerüche. So melden sich in der Olbernhauer Schule beim Auftreten der Probleme regelmäßig Kinder wegen Übelkeit, Erbrechen oder Kopfschmerzen krank. Ältere Menschen klagen über Magen-Darm-Probleme, Nasenbluten oder Schnupfen, der in eine Bronchitis übergehe.
15.03.2011 - 22:03:00
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Galvanik wird Herzstück der Produktion - Zöblitzer Unternehmen ist seit dieser Woche Mitglied der Sächsischen Umweltallianz
Die Ute Schlieder Metallwarenfabrik in Zöblitz hat diese Woche von Umweltminister Frank Kupfer (CDU) die Urkunde der Umweltallianz erhalten. Sie zählt damit zu den 110 Unternehmen im Erzgebirgskreis, die sich freiwillig verpflichtet haben, mehr für den Umweltschutz zu tun, als gefordert ist. "Wir verfügen beispielsweise über eine Abwasseraufbereitungsanlage, in der das Wasser gesammelt und chargenweise behandelt wird", erklärte Umwelttechniker Thomas Richter. Zudem werden die Rückstände in der Galvanikanlage gefiltert, sodass das enthaltene Zink wiederverwendet werden kann. "Die Verwertung des Zink-Schlamms ist dabei teurer, als die einfache Entsorgung wäre", sagte Richter weiter. Schöne Geschichte geschrieben Zur Zeit beschäftigt die Metallwarenfabrik knapp 250 Mitarbeiter an unterschiedlichen Standorten. Allein in Zöblitz sind es 150 Frauen und Männer, die unter anderem Metallteile für den Automobilsektor, die Bauindustrie oder für den Schiffbau produzieren. Gründerin und Geschäftsführerin Ute Schlieder kaufte das Unternehmen 1991 von der Treuhand: "Ich musste mich verpflichten, das bestehende Personal von 27 Leuten ein Jahr lang in der Firma zu halten." Dabei hatte die neugegründete Firma damals keinerlei Aufträge. Ein paar Monate später konnte die Kurzarbeit ausgesetzt werden, es ging stetig bergauf. Heute stehen die Mitarbeiter in drei Schichten oder sogar rollender Woche an den Maschinen und beliefern Kunden in Russland, England, Benelux-Staaten, Tschechien und natürlich Deutschland. "Wir haben eine schöne Geschichte geschrieben", stellte Schlieder fest. Von Beginn an gehört das Stanzen und Umformen sowie das Nieten und Schweißen zum Leistungsangebot der Firma. Dabei kommen Stanzautomaten bis 320 Tonnen, Hydraulische Pressen bis 220 Tonnen und Exzenterpressen mit bis zu 160 Tonnen Presskraft zum Einsatz. 2006 größte Investition getätigt Im Jahr 2006 hat sich das Angebot in der Produktion noch vergrößert. "Wir haben 3,5 Millionen Euro in eine Galvanik-Anlage investiert", erzählte die Geschäftsführerin. Das sei die größte Investition gewesen. Seitdem ist die Ute Schlieder Metallwarenfabrik in der Lage, alkalisch und sauer zu verzinken. "Wir sind damit sehr breit aufgestellt", betont die 52-Jährige. Im letzten Jahr wurden 38 Millionen Quadratdezimeter Metall in dem Automat für Gestell- und Trommelware galvanisiert. Das entspricht ungefähr 36 Millionen Einzelteilen. "Wir galvanisieren dabei nicht nur für unseren eigenen Bedarf, sondern nehmen auch Aufträge an", sagte Ute Schlieder. Automat wird gekauft Im Herbst will sie erneut eine große Investition tätigen. "Für 1,5 Millionen Euro wollen wir die Galvanikanlage um einen weiteren Trommelautomaten erweitern", sagte Schlieder. Danach sei der Standort an der Bahnhofstraße aber ausgeschöpft. Zudem suche das Unternehmen noch zwei Lehrlinge im Bereich Oberflächenbeschichter und Werkzeugmechaniker.
15.03.2011 - 22:00:00
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Annaberg/Bärenstein - Flüchtige Ladendiebe gestellt â€" Erfolgreiche Zusammenarbeit mit tschechischen Partnerbehörden
Am vergangenen Mittwochnachmittag (9. März 2011) wurde gegen 16.20 Uhr dem Polizeirevier Annaberg der Diebstahl von mehreren Flaschen Whisky der Marken Jack Daniels bzw. Jim Beam aus einem Markt auf der Paulus-Jenisius-Straße gemeldet. Die Täter seien mit einem roten Pkw Renault mit tschechischem Kennzeichen geflüchtet. Nur drei Minuten später konnte ein Streifenwagen die Verfolgung des Pkw auf der S 265 in Richtung Jöhstadt aufnehmen, der rote Renault fuhr in Richtung des Grenzübergangs. Über das gemeinsame Zentrum der deutsch-tschechischen Zoll- und Polizeizusammenarbeit in Petrovice wurden daraufhin die tschechischen Partnerdienststellen informiert. Zwei Streifenwagen des Polizeireviers Annaberg fuhren im Rahmen der Täternacheile auf tschechisches Gebiet. Die Beamten konnten den Renault nur sechs Minuten nach Beginn der Verfolgung im Wald zwischen Cerný Potok und Vejprty stellen. Fünf Männer und eine Frau im Alter von 20 bis 32 Jahren befanden sich im Fahrzeug, einige waren den Polizeibeamten beider Länder bereits wegen Diebstahlsdelikten, auch in ihrem Heimatland bekannt. Die Tatverdächtigen wurden den zwischenzeitlich eingetroffenen tschechischen Kollegen des Polizeireviers Vejprty übergeben. Im Fahrzeug befanden sich mehrere Taschen mit Diebesgut, darunter auch der Whisky aus dem genannten Markt. Sichergestellt wurde auch eine große Menge an Kosmetik aus Drogeriemärkten bzw. Supermärkten in Annaberg-Buchholz. Cremes, Zahnpflege-Sets, Schmink-Sets und Haarschneide-Sets wurden am Montag den Märkten zurückgegeben. Bei den Vernehmungen durch die tschechischen Polizisten haben die Tatverdächtigen die Beteiligung an den Diebstählen teilweise eingeräumt. Das Polizeirevier Annaberg wird die Ermittlungen, u.a. zur konkreten Tatbeteiligung fortführen und nach Abschluss der Chemnitzer Staatsanwaltschaft zur Entscheidung vorlegen.
15.03.2011 - 14:47:00
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Pockau â€" Golf landete im Holzhaufen
Auf der Hauptstraße (B 101) im Ortsteil Forchheim kam am Montagnachmittag, gegen 16.30 Uhr, ein VW Golf in einer Rechtskurve nach rechts von der Fahrbahn ab, stieß gegen einen Holzhaufen und blieb darauf stehen. Der 25-jährige Fahrer kam mit dem Schrecken davon und blieb unverletzt, sein VW ist Schrott. Der Schaden wird auf ca. 6 000 Euro geschätzt.
15.03.2011 - 14:45:00
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Olbernhau lebt bei freiwilligen Aufgaben über seine Verhältnisse - Kommune muss an ihr Erspartes gehen
Olbernhau. Nur mit rund 2,1 Millionen Euro aus der Rücklage wird der Olbernhauer Stadthaushalt rund. Etwa die Hälfte der Summe soll in die Investitionsvorhaben fließen. Mit dem anderen Teil wird ein Fehlbetrag ausgeglichen, der sich aus einem drastisch gesunkenen Landeszuschuss ergibt. Insgesamt plant die Stadt im Jahreshaushalt 2011 mit Einnahmen und Ausgaben von rund 18,9 Millionen Euro. Der Planentwurf war nach einer ersten Diskussion im Stadtrat und zwei Ausschusssitzungen zum Beschluss vorgelegt worden. Stadtkämmerin Birgit Dietze hält es für fraglich, dass sich Olbernhau 2012 nochmals einen solchen Griff in die Rücklage leisten darf. "Dann kann es passieren, dass uns das Kommunalamt Auflagen erteilt", erläutert sie. "In dem Fall wird genau analysiert werden müssen, was die Stadt bei den freiwilligen Aufgaben noch leisten kann und was nicht." Für den Bereich werde zurzeit mehr ausgegeben, als die Kommune zur Verfügung hat. Einiges hänge auch davon ab, wie das Haushaltsjahr 2011 verläuft. Trotz der schwierigen Finanzsituation soll es in diesem Jahr für die Bürger keine Mehrbelastung durch höhere Steuern geben. Die Aufnahme von Krediten ist ebenfalls nicht vorgesehen. Die hohe Steuerkraft ist es, die Olbernhau wegen des sinkenden Zuschusses im Haushalt zu schaffen macht. Dieser ging von 2,7 Millionen Euro 2009, über 1,4 Millionen Euro 2010 bis auf 330.000 Euro 2011 zurück. Hartmut Tanneberger (Fraktion Wählervereinigung Bürger für Olbernhau/SPD) verweist im Haushaltsplan auf steigende Kosten zur Pflege von Grünflächen und macht dafür die Abrisspolitik in der Stadt verantwortlich. "Darüber sollten wir Stadträte bei derartigen Entscheidungen einmal nachdecken", empfiehlt er. Zu den Vorhaben dieses Jahres zählen der Abriss des Heizhauses an der Dörfelstraße, der Kauf des Gebäudes, in dem das Jugend- und Kulturzentrum untergebracht ist, sowie die Umsetzung der Brandschutzauflagen in der Mittelschule. In den Kindertagesstätten "Kinderland" und "Villa Kunterbunt" werden Rekonstruktions- beziehungsweise Sanierungsarbeiten fortgesetzt.
14.03.2011 - 21:29:00
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Hobbybergleute arbeiten auf zwei Baustellen - Material aus alten Tunnel in Marienberg wird in Zschopau eingesetzt
Marienberg/Zschopau. Der Altbergbauverein Zschopau konzentriert seine Kräfte seit Monaten auf zwei Anlagen: An der Heiligen-Dreifaltigkeits-Fundgrube in Zschopau arbeiten sich die Mitstreiter weiter in Richtung Krumhermersdorf vor. Zum Abstützen des Stollns verwenden die Hobbybergleute kein Holz wie die Altvorderen, sondern verschweißte Stahlrohre. "Die bauen wir aus einem Stolln in Marienberg aus und in unserem in Zschopau wieder ein", erklärt Nico Meyer. Bei dem Marienberger Bauwerk handelt es sich um den so genannten Überleitungsstolln 2 im Galgenberg. "Von 1968 bis zur Wende wurde an dem Stolln, der für eine geplante Talsperre in Kühnhaide gedacht war, gearbeitet. Der Stausee wurde nicht gebaut und der Stolln stillgelegt." Im vergangenen Oktober geriet das Bauwerk in den Fokus der Mitglieder des Zschopauer Altbergbauvereins. "Bei der Talsperrenverwaltung gab es ein paar Unterlagen dazu. Wir hatten gehofft, Rohre und Gleise zu finden", berichtet Mitstreiter Udo Gaebler. "Nun haben wir genügend Material, das wir mit Genehmigung des Oberbergamtes ausbauen können", freut sich Nico Meyer. Ein Gleis führt 3400 Meter in den Berg hinein, große Rohre zur Bewetterung (Belüftung) hängen an der Decke des Gewölbes. "Die Bewetterung war am Anfang ein Problem. Erst mithilfe eines Kompressors haben wir es in den Griff bekommen, sodass wir am Ende des Stollns mit dem Ausbau des Materials beginnen konnten", erklärt der Vereinschef. Gefunden haben die Vereinsmitglieder unter der Erde auch noch andere Dinge - etwa eine Sprengkammer, mehrere Bahnhöfe und Trafostationen. Vom anliegenden Gestein ist allerdings nichts zu sehen, da der Stolln mit Spritzbeton ausgekleidet wurde, berichtet Steve Müller. Der Gornauer ist seit zehn Jahren bei den Hobbybergleuten mit von der Partie - "aus Interesse am Bergbau", sagt er. Rolf Langer war am Samstag damit beschäftigt, die alten Belüftungsrohre mit einem Trennschleifer zu zerteilen. "Das Material kommt auf den Schrott. Aus dem Erlös kaufen wir Diesel für das Notstromaggregat und die Grubenbahn. Auch der Transport der Teile nach Zschopau wird davon bezahlt", erklärt er. Einen Zeitplan haben sich die Hobbybergleute nicht gesetzt. "Uns drängt nichts, aber es geht voran: in Marienberg und damit auch in Zschopau", ist sich Meyer sicher.
14.03.2011 - 21:27:00
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Filialen schließen - Agenturen öffnen - Bargeldversorgung in fast allen Orten gewährleistet
Marienberg. Kunden der Sparkasse Mittleres Erzgebirge in Mauersberg, Deutschneudorf, Lippersdorf, Kühnhaide, Forchheim und Krumhermersdorf können ab Montag in ausgewählten Einzelhandelseinrichtungen ihres Ortes täglich bis zu 200 Euro abheben und ihre Post an die Bank erledigen. Mit der Schließung der Geschäftsstellen, die das Kreditinstitut mit wirtschaftlichen Zwängen begründet, greift damit das angekündigte Agenturkonzept. Die Zusammenarbeit erfolgt künftig mit Lebensmittelmärkten, einer Lotto-Annahmestelle, Versandhausagenturen, einem Bäcker sowie einem Holzspielwarenhändler. In Haselbach, wo die Sparkasse bisher nicht präsent war, öffnet sogar zusätzlich eine Agentur, in Krumhermersdorf wird es zwei geben. Die Technik zum Geldabheben und Kontoauszugsdrucken bleibt den Kunden in Venusberg und Pfaffroda entgegen ursprünglichen Plänen erhalten. Nach Gesprächen von Ortschaftsräten und Bürgermeistern mit dem Kreditinstitut werden die Automaten in den Orten weiterhin zur Verfügung stehen - "bis auf Weiteres", schränkt jedoch René Fleischer, Abteilungsleiter Vorstandsstab, ein: "Die Technik muss sich langfristig rechnen." Damit ein Automat, dessen Unterhaltungsaufwand bei rund 10.000 Euro jährlich liegt, rentabel arbeitet, sind täglich etwa 150 Verfügungen erforderlich. Der Drebacher Bürgermeister Jens Haustein ist mit dem gefundenen Kompromiss zufrieden: "Dieses Entgegenkommen der Sparkasse ist besser als eine Schließung ohne Ersatz, ein Automat bietet zudem mehr Service als eine Agentur. Damit hat sich gezeigt, dass unsere Gespräche nicht umsonst waren." Und auch der Bürgermeister appelliert an die Sparkassenkunden: "Jetzt sind die Venusberger am Zuge, die Technik auch zu nutzen. Denn die kostet schließlich Geld." Auch in Pfaffroda hatte es im Vorfeld Proteste gegen die angekündigten Schließungen in Pfaffroda und Forchheim gegeben. Unterschriften wurden gesammelt, der Gemeinderat hatte Bürgermeister Reiner Lippmann zu einem Schreiben an Landrat Frank Vogel bewegt, der gleichzeitig Vorsitzender des Verwaltungsrats der Sparkasse Mittleres Erzgebirge ist. Dass nunmehr Geldautomat und Kontoauszugsdrucker in Pfaffroda erhalten bleiben, ist für Reiner Lippmann "die Lösung, die wir mit der Sparkasse aushandelt haben": "Damit können wir leben." Die Sparkasse Mittleres Erzgebirge wird nach der Schließung der elf Filialen ab Montag in den Altkreisen Marienberg und Zschopau noch 26 Geschäftsstellen und acht Selbstbedienungsstellen betreiben sowie mit nunmehr 18 Agenturen zusammenarbeiten. "Damit ist die flächendeckende Versorgung unserer Kunden mit Bargeld weiterhin gesichert", bekräftigt René Fleischer. Das Kreditinstitut verfügt nach der Schließung immer noch über 3,7 Filialen pro 10.000 Einwohner und damit über fast doppelt so viele, wie der Durchschnitt für alle 48 Mitglieder des Ostdeutschen Sparkassenverbandes zusammen aufweist.
11.03.2011 - 22:28:00
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Marienberg: Betrüger erleichtert Rentner um hunderte Euro
Ein 75-Jähriger ist in Marienberg auf einen Trickdieb hereingefallen. Der Unbekannte hatte den Senioren gebeten, ihm einen Euro zu wechseln und half beim Kleingeld suchen. Wenig später bemerkte der Rentner, dass mehrere hundert Euro fehlten. Er hatte nicht bemerkt, wie der Dieb die Geldscheine herausnahm. Der Täter ist etwa 60 Jahre alt und hat graumeliertes Haar. Er trug eine dunkelblaue Strickjacke und sprach gebrochen Deutsch. Die Polizei warnt vor derartigen Tätern. Niemand sollte sich von Unbekannten in die Geldbörse schauen oder greifen lassen.
11.03.2011 - 21:06:00
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Marienberg â€" Parklücke zu eng?
Beim Einparken auf der Wolkensteiner Straße, stieß am 10. März 2011, gegen 16 Uhr, ein Mercedes Viano (Fahrer: 44) gegen einen parkenden Suzuki Ignis (Fahrerin: 51). Verletzt wurde niemand. Es entstand Sachschaden von 2 000 Euro.
11.03.2011 - 13:11:00
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Ventilator entwickelt enorme Saugkraft - Zenner Ventilatoren GmbH profiliert sich als Zulieferer für ostdeutsche Anlagenbauer
Wirtschaftskrise und zeitweise Kurzarbeit sind im Olbernhauer Unternehmen überwunden. Der Jahresumsatz kletterte wieder auf die Marke von drei Millionen Euro. Geschäftsführerin Katrin Zenner schätzt ein: "Das Unternehmen konnte den Abwärtstrend in der Produktion inzwischen umkehren. Seit Anfang 2010 geht es wie in den Jahren bis 2008 wieder kontinuierlich aufwärts." Ein Stück vom neuen Aufschwung steckt im Saugbagger - der Ventilator. Die Maschine arbeitet nach dem Wirkungsprinzip eines Staubsaugers, ist jedoch um zig Nummern größer. Mit ihr werden Gräben für Kabel und Rohrleitungen ausgehoben. Dabei saugt sie Erde, Sand und Steine in sich hinein. Was so ein Saugbagger dafür braucht, ist ein kräftiger Ventilator, der den benötigten Unterdruck erzeugt. "Die Technologie des Saugbaggerns ist in Deutschland noch wenig bekannt", sagt Ulf Zenner, Prokurist im Unternehmen. Der Grundstein für die heute Ventilatorenproduktion in Olbernhau wurde im Wendejahr 1990 gelegt. Damals kamen Mitarbeiter der ehemaligen Turbowerke Meißen, die aufgelöst wurden, in die Firma. Das bedeutete auch eine Neuorientierung. "Vor über 20 Jahren wurde entwickelt, wovon wir heute Leben", erinnert sich Ulf Zenner. Gemeint sind Ventilatoren für nahezu jede Anwendung in der Lufttechnik und der Industrie. Für die damalige Zeit der Unternehmensführung fällt auch der Name Josta Zenner: "Meine Mutter hat den Grundstock geschaffen." Inzwischen ist Ulf Zenner selbst Kopf der Entwicklungsabteilung. Industrieventilatoren der Firma Zenner werden auf so wenig wie möglich Energieverbrauch getrimmt, sind aerodynamisch ausgefeilt und auf den jeweiligen Anwender maßgeschneidert. "Damit gelingt es uns, gegenüber der Konkurrenz den gewissen Vorsprung herauszuarbeiten", erzählt er. Ähnliches trifft auf lufttechnische Anlagen wie Absaugvorrichtungen zu: "Unsere Anlagen wurden von allen deutschen Autoherstellern geprüft und von ihnen für gut befunden." Die Hersteller von Saugbagger und Anlagen im Bereich Absaug- und Filtertechnik in Thüringen, ein Produzent von Textilmaschinen in Sachsen sowie ein Heizkesselhersteller in Österreich sind unter anderem Abnehmer von Zenner-Ventilatoren. Für deren Herstellung wurde ein Netzwerk aus etwa 15 Firmen gestrickt, die außer in Olbernhau auch in der Region um die Stadt angesiedelt sind. Ulf Zenner: "Das Netzwerk gewährleistet nicht nur eine wirtschaftliche Produktion, sondern hilft auch, die Region zu stärken."
10.03.2011 - 22:23:00
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